{"title":"Exklusiv im Shop","description":null,"products":[{"product_id":"anne-collier-photographic","title":"Anne Collier – Photographic","description":"\u003cp\u003eAnne Collier (*1970 Los Angeles) lebt und arbeitet in New York. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich mit gefundenen Fotografien, bearbeitet diese und gelangt so zu einer reflektierten Geschichte des Mediums. Dabei interessiert sie sich besonders für Fotografien mit einer sehr emotionalen Bildsprache: Augen, Wolken, Wellen sowie Fotografien von unverblümtem und romantisiertem Sexismus. Indem die Künstlerin Poster, Plattencover, Fotozeitschriften, Buchseiten und Filmstills abfotografiert, hinterfragt sie die Bedeutung von Bildern, die unseren Alltag prägen und Sehnsüchte illustrieren. Collier, die das Fotografieren an sich thematisiert, schafft Distanz zum Motiv, filtert Emotionen und liefert einen Anlass zur Reflexion des Dargestellten. Anne Colliers Werke wurden bereits in zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, wie im San Francisco Museum of Modern Art, Centre Pompidou, Paris, Fondazione Prada, Mailand, (alle 2016), Museum of Contemporary Art, Chicago (2014) und im Frac Normandie (2018). Diese Publikation gibt einen Überblick über ihre Arbeiten der letzten 11 Jahre. Die Präsentation im Sprengel Museum Hannover und im Fotomuseum Winterthur sind ihre ersten musealen Einzelausstellungen in Deutschland und der Schweiz.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495307792717,"sku":"11000251","price":23.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/300866_image_0001.jpg?v=1786696383"},{"product_id":"eva-franco-mattes-dear-imaginary-audience-deutsch","title":"Eva \u0026 Franco Mattes. Dear Imaginary Audience (Deutsch)","description":"\u003cp\u003eLustige Katzenbilder mit makabren Sprüchen, die über Social Media geteilt werden, digitale Bilder, die unsichtbar durch die Infrastruktur des Internets zirkulieren oder online beauftragte Arbeitskräfte, die moralisch fragwürdige Inhalte erstellen oder aus dem Netz entfernen: Seit Mitte der 1990er Jahre untersuchen Eva \u0026amp; Franco Mattes die Auswirkungen des Internets auf unseren Alltag, und reflektieren, wie vernetzte Bilder zunehmend unser privates und soziales Verhalten mitbestimmen. Dabei beleuchtet das künstlerische Duo die undurchsichtigen Mechanismen, Infrastrukturen und Verhaltensformen unserer vernetzten Gesellschaft - und halten den Zuschauer:innen schonungslos und mit einer guten Prise schwarzem Humor den Spiegel vor.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495307891021,"sku":"11000258","price":17.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301408_image_0001.jpg?v=1787142788"},{"product_id":"eva-franco-mattes-dear-imaginary-audience-englisch","title":"Eva \u0026 Franco Mattes. Dear Imaginary Audience (Englisch)","description":"\u003cp\u003eFunny cat pics with creepy captions shared on social media, digital images that circulate unseen through the internet's infrastructure, or anonymous workers hired online to create morally dubious content or to remove it from the web: Eva \u0026amp; Franco Mattes have been investigating the internet's effects on our daily lives since the 1990s, reflecting on how networked images increasingly define our private and social behaviour. In the process, the artist duo dissect the opaque mechanisms of our networked society, its infrastructures and forms of online spectatorship-holding up a mirror to the viewer that is at once unsparing and darkly humorous.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495307989325,"sku":"11000259","price":17.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301409_image_0001.jpg?v=1787142793"},{"product_id":"color-mania-materialitat-farbe-in-fotografie-und-film","title":"Color Mania – Materialität Farbe in Fotografie und Film","description":"\u003cp\u003eSeit den Anfängen der Kinematografie ist der Film ein farbiges Medium und eine bunte Kunstform. Im Laufe der Filmgeschichte wurden mehr als 230 Farbfilmverfahren entwickelt, nicht wenige in enger Verflechtung mit der Fotografie. So institutionalisierten beide Medien zahlreiche Techniken wie die Hand- und Schablonenkolorierung sowie verschiedene Druck- und Rasterverfahren. Neben dieser grundlegenden Verbindung der technischen Farbsysteme sind zwischen Film und Fotografie intermediale Austauschprozesse von Farbattribution und -Ästhetik zu beobachten. Color Mania belichtet neben Aspekten des Materials Farbe in Fotografie und Film auch die Beziehung historischer Filmfarben zur heutigen Fotografie. Arbeiten von zeitgenössischen FotografInnen und Kunstschaffenden, die sich mit technischen und kulturtheoretischen Aspekten des Materials Farbe beschäftigen, vergegenwärtigen die Bezüge. Ästhetische und technische Parallelen stehen im Fokus von thematischen Clustern, zu denen Mode und Identität, Abstraktion und Experiment, Politik, Exotik und Reise gehören.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495308448077,"sku":"11000381","price":30.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301542_image_0001.jpg?v=1787144583"},{"product_id":"color-mania-the-material-of-color-in-photography-and-film","title":"Color Mania – The Material of Color in Photography and Film","description":"\u003cp\u003eSeit den Anfängen der Kinematografie ist der Film ein farbiges Medium und eine bunte Kunstform. Im Laufe der Filmgeschichte wurden mehr als 230 Farbfilmverfahren entwickelt, nicht wenige in enger Verflechtung mit der Fotografie. So institutionalisierten beide Medien zahlreiche Techniken wie die Hand- und Schablonenkolorierung sowie verschiedene Druck- und Rasterverfahren. Neben dieser grundlegenden Verbindung der technischen Farbsysteme sind zwischen Film und Fotografie intermediale Austauschprozesse von Farbattribution und -Ästhetik zu beobachten. Color Mania belichtet neben Aspekten des Materials Farbe in Fotografie und Film auch die Beziehung historischer Filmfarben zur heutigen Fotografie. Arbeiten von zeitgenössischen FotografInnen und Kunstschaffenden, die sich mit technischen und kulturtheoretischen Aspekten des Materials Farbe beschäftigen, vergegenwärtigen die Bezüge. Ästhetische und technische Parallelen stehen im Fokus von thematischen Clustern, zu denen Mode und Identität, Abstraktion und Experiment, Politik, Exotik und Reise gehören.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495308546381,"sku":"11000382","price":30.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301543_image_0001.jpg?v=1787144588"},{"product_id":"because-the-night","title":"Because the Night","description":"\u003cp\u003eDie thematische Ausstellung Because the Night widmet sich dem verheissungsvollen Motiv der Nacht. Anhand fotografischer Werkkomplexe von Bieke Depoorter, Georg Gatsas, Thembinkosi Hlatshwayo, Bárbara Wagner und Benjamin de Burca sowie Tobias Zielony wird das Geschehen jener besonderen Stunden in unterschiedlichen (sozio-) kulturellen und topografischen Settings gezeigt. Die vielen Facetten des Nachtlebens, die visuellen Sprachen verschiedener Musikszenen und die Ausdrucksweisen einzelner Subkulturen spielen dabei eine zentrale Rolle, ebenso wie die dunkle Tonalität und die spezifische Beleuchtung, die die geheimnisumwobene Atmosphäre der Nacht widerspiegeln. Ausgehen, sich in die tanzende Menge stürzen, einige Stunden dem Alltag entfliehen und sich seinen Sehnsüchten hingeben: Für viele sind Clubs und Bars Orte der Freiheit, des Eskapismus und der Unterhaltung. Der Thrill ihres Besuchs beruht jedoch auch darauf, dass dort eigene Regeln gelten, die sich oft in Grenzüberschreitungen und exzessivem, manchmal gar gewalttätigem Verhalten äussern. Gleichzeitig sind sie genauso Zufluchtsorte und geschützte Räume, innerhalb derer (geheime) Identitäten verhandelt oder ausgelebt werden, wo sich Subkulturen und Gemeinschaften abseits des Mainstreams und normierter gesellschaftlicher Wertvorstellungen frei entfalten können. Die Ausstellung Because the Night präsentiert Arbeiten von Bárbara Wagner und Benjamin de Burca, Tobias Zielony und Georg Gatsas, die die mit dem Nachtleben verbundenen komplexen Beziehungsgeflechte sowie deren soziale Wertsysteme und politische Verortung betrachten. Diese treten in einen Dialog mit den radikal persönlichen Perspektiven von Bieke Depoorter und Thembinkosi Hlatshwayo, die einen intimen Einblick in die nächtlichen Aushandlungsprozesse des Selbst mit seiner Umwelt geben. Die präsentierten, internationalen Positionen sind Spiegel einer jüngeren Künstler_innen-Generation, die sich inmitten gegenwärtiger Umbrüche und komplexer, durch politische Prozesse aufgeladener Zustände bewegt und diese vorbehaltslos dokumentiert.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495310020941,"sku":"11000384","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301560_image_0001.jpg?v=1787144603"},{"product_id":"25-jahre-gemeinsam-geschichten-schreiben","title":"25 Jahre! Gemeinsam Geschichte(n) schreiben","description":"\u003cp\u003eFür das 25-jährige Jubiläum des Fotomuseums haben wir Weggefährt_innen aus dem nationalen und internationalen Umfeld eingeladen, Lieblingsstücke aus unserer Sammlung, die seit der Gründung der Institution 1993 einen wichtigen Aspekt der Museumsaktivitäten bildet, auszuwählen. Die Direktorin Nadine Wietlisbach fügt der Auswahl weitere Werke des Bestandes hinzu und öffnet damit den Blick in die Zukunft. Reisen Sie mit uns durch die Geschichte(n) des Museums: Die Ausstellung sowie die im November im Spector Verlag erscheinende Publikation mit zahlreichen Interviews, Essays und einer Porträtserie von Anne Morgenstern, gestaltet von Hi, Megi Zumstein und Claudio Barandun, stehen im Zeichen gemeinsamer Erinnerungen und der Lust auf neue Abenteuer.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495310152013,"sku":"11000385","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301561_image_0001.jpg?v=1787144607"},{"product_id":"the-hobbyist-hobbys-fotografie-und-hobby-fotografie","title":"The Hobbyist – Hobbys, Fotografie und Hobby-Fotografie","description":"\u003cp\u003eWas passiert, wenn Fotograf_innen und Künstler_innen Hobbys zum Gegenstand ihrer Arbeit machen, um etablierte künstlerische Praktiken und Hierarchien herauszufordern? Wie stellen Hobbyisten ihre Leidenschaft über die Fotografie dar, nicht zuletzt in Zeiten digitaler Kommunikation? The Hobbyist ist die erste grosse Ausstellung, die das Verhältnis von Fotografie und Hobbykultur in den Blick nimmt, und sich dabei sowohl dem Fotografieren von Hobbys wie auch der Fotografie als Hobby widmet. Hobbys und fotografische Praxis stehen dabei gleichermassen im Spannungsfeld von Freizeit und Arbeit, Ideologie und Konsum, Amateurkultur und Professionalisierung. Von den Hippie-Kulturen und Avantgarde-Strömungen der 1960er über die Do-it-yourself-Bewegung der 1980er Jahre bis hin zur heutigen „Maker“-Bewegung erkundet The Hobbyist das Verhältnis der Fotografie zu oft ziemlich skurrilen Leidenschaften und enthusiastisch betriebenen Hobbys.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495310250317,"sku":"11000386","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301562_image_0001.jpg?v=1787144612"},{"product_id":"peter-piller-belegkontrolle","title":"Peter Piller – Belegkontrolle","description":"\u003cp\u003eMitte der 1990er Jahre arbeitete der deutsche Künstler Peter Piller (*1968 in Fritzlar) während des Kunststudiums bei einer Hamburger Medienagentur. Regionale Werbekunden und Firmen liessen von ihm prüfen, wo und in welcher Form ihre geschalteten Anzeigen tatsächlich auch erschienen waren. Ähnlich wie Richard Prince während seines Jobs bei der Time Life Company (der Ursprung seiner heute weltbekannten Serie der Cowboys), stiess Peter Piller beim täglichen Durchblättern der Presse auf besondere Fotografien, die er schon bald zur Seite legte und mit Kategorien wie Auto berühren, Noch ist nichts zu sehen (Bauerwartungsflächen) oder Schiessende Mädchen versah. Über Jahre hinweg ist das bis heute über 7000 Bilder umfassende Archiv Peter Piller entstanden, das der Künstler immer wieder neu befragt und in thematische Werkgruppen sortiert und ablegt. Das Fotomuseum Winterthur bot mit der Ausstellung Belegkontrolle einen Einblick in dieses grosse Bildarchiv. Das Verhältnis von Wort und Bild ist in Pillers Werk ein wichtiges Kriterium der Sichtung. Wo andere nichts erkennen, entwickelt der Künstler durch wiederholtes, konzentriertes Betrachten ein feines Gespür für die verborgenen Qualitäten der Gebrauchsfotografie. In Gruppen arrangiert und durch Titel kodiert, bringt Piller das gefundene oder zugespielte Bildmaterial in andere Kontexte und überführt es so in eine neue künstlerische Ordnung. Von Erde schöner beispielsweise war eine raumgreifende Installation eines Archivs unzähliger Luftbildaufnahmen von Einfamilienhäusern aus den 1980er Jahren. Nimmt Schaden ging aus dem digitalen Foto-Fundus einer Schweizer Versicherungsgesellschaft hervor und ist eine stille Ode an die unbekannten Fotografen. Mit seinen Peripheriewanderungen sowie den Serien Kraft und Schlaf lernten wir Piller aber auch als Fotografen kennen. Der Blick des Künstlers gilt hier wie dort dem täglichen Leben und gibt unseren profanen Handlungen und Ritualen einen heiteren Erkenntnisraum. Peter Piller – Belegkontrolle entstand in Kooperation zwischen dem Fotomuseum Winterthur und dem Centre de la Photographie, Genf. Die Ausstellung fand gleichzeitig in zwei Teilen in Winterthur und Genf statt. Weitere Partner waren die Städtische Galerie Nordhorn sowie die Kunsthalle Nürnberg. Die begleitende Publikation, der erste Textband zu Peter Piller überhaupt, erschien bei der Verlagsbuchhandlung Walther König.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495310348621,"sku":"11000388","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301564_image_0001.jpg?v=1787144616"},{"product_id":"this-infinite-world-set-10-aus-der-sammlung-des-fotomuseum-winterthur","title":"This Infinite World – Set 10 aus der Sammlung des Fotomuseum Winterthur","description":"\u003cp\u003eMit This Infinite World zeigt das Fotomuseum Winterthur im Jubiläumsjahr seine zehnte Set-Ausstellung, welche die 20-jährige Geschichte des Museums in besonderer Weise aufgreift. Kein Geringerer als der heute in New York lebende Fotograf Paul Graham (*1956 in Stafford\/GB) wurde eingeladen, die zweite Jubiläumsausstellung nach Concrete – Fotografie und Architektur zu kuratieren. Mit der Einzelpräsentation New Europe des damals noch wenig bekannten Briten wurde das Fotomuseum Winterthur 1993 feierlich eröffnet. Nun zeigt Paul Graham, der für seine fotografische Arbeit 2012 mit dem renommierten Hasselblad Award ausgezeichnet wurde, als Gastkurator mit einer „Carte Blanche“ ausgestattet seine persönliche Künstlersicht auf die 4’000 Werke aus der Sammlung des Fotomuseum Winterthur. Mit 21 ausgewählten Werken von Diane Arbus bis Bertien van Manen, von Lewis Baltz und Luigi Ghirri bis Boris Mikhailov, umreisst Graham nicht nur den Entstehungsprozess fotografischer Werke, sondern hinterfragt auch die Position des Fotografen in unserer unbegrenzten Welt: „Maler wie Schriftsteller stehen vor einer leeren Fläche, die sie mit ihren Anstrengungen füllen müssen, indem sie aus ihrer Vorstellungskraft und Erinnerung Gesichter, Dialoge, Bilder, Figuren und sogar Farben heraufbeschwören. Aber was ist mit der Fotografie von der Welt? Manchmal scheint es, dass hier eine umgekehrte Situation vorliegt, die aber nicht weniger schwierig zu bewältigen ist: die Welt ist so voll, so reif an möglicherweise bedeutsamen Momenten, Objekten, Menschen, Landschaften, Himmeln, Lichtverhältnissen – und sie alle bewegen und verschieben sich jede Sekunde – so dass wir Fotografen es nicht mit einem leeren Blatt zu tun haben, sondern mit einem übervollen.“ Die Ausstellung wurde von Paul Graham kuratiert. Zur Ausstellung erschien die Sammlungsbroschüre Set 10, sowie eine Jubiläumsbindung mit allen zehn Sammlungsbroschüren Set 1 bis Set 10.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495310479693,"sku":"11000390","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301566_image_0001.jpg?v=1787144619"},{"product_id":"james-welling-autograph","title":"James Welling – Autograph","description":"\u003cp\u003eJames Welling (*1951) bewegt sich als Künstler in den hybriden Grenzzonen zwischen Malerei, Bildhauerei und traditioneller Fotografie. Seit über 40 Jahren geht er Themen der Darstellung und Abstraktion nach und wird heute von Kritikern, Künstlern und Sammlern gleichermassen als zentrale Figur der internationalen zeitgenössischen Fotografie geschätzt. Die Ausstellung Autograph zeigt nebst seinen quasi dokumentarischen Werkserien in der Tradition der klassischen Kunstfotografie eines Paul Strand auch abstrakte Fotogramme, wie sie die Avantgarde mit Moholy-Nagy, Christian Schad und Man Ray hervorbrachte. Zum ersten Mal werden in einem musealen Kontext die Unikate der Serie Degradés zusammengeführt, abstrakt verlaufende Farbfotogramme, die vom Künstler in der Dunkelkammer mit reinem Licht gezeichnet wurden. Welling arbeitet analog und digital, in Farbe und Schwarz-Weiss, mit und ohne Kamera. Fasziniert von den Möglichkeiten des Mediums begleitet James Welling den fundamentalen Wandel der Fotografie bis in die heutige Zeit: Ob es um die kritischen und ideologischen postmodernen Debatten der Pictures Generation geht, in denen Konzepte wie Autorschaft, Originalität und fotografische Einzigartigkeit kritisch hinterfragt wurden, oder um die aktuelle neumodernistische Betonung der Fotografie als überhöhtes Objekt. James Wellings stete Erkundung der konzeptuellen und ästhetischen Grundlagen, die das Medium formen und definieren, macht ihn zum wichtigen Vorbild für eine ganze Generation zeitgenössischer Fotokünstler. Seine Weigerung, sich auf eine bestimmte Produktionsform von Bildern festzulegen, charakterisiert das breit gefächerte Werk des in Los Angeles lebenden Künstlers.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495310577997,"sku":"11000391","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301567_image_0001.jpg?v=1787144623"},{"product_id":"junge-menschen-set-9-aus-der-sammlung-des-fotomuseum-winterthur","title":"Junge Menschen – Set 9 aus der Sammlung des Fotomuseum Winterthur","description":"\u003cp\u003eDie Zeit des Erwachsenwerdens ist die Zeit der Suche nach sich selbst. Wer bin ich und wer möchte ich sein? In dieser Zeit gilt es, das eigene Ich in der Welt zu verankern und mit ihr in Beziehung zu treten. Der Übergang von einer abgeschirmten Kindheit in ein gesellschaftliches System von Beziehungen und Verantwortung, ein sich Einfügen in die Dynamiken von Gruppen, das Erkennen und Austesten von Möglichkeiten und Grenzen sind Erfahrungen, die jeder Mensch ganz persönlich machen muss. Die künstlerische Fotografie hat sich immer wieder diesen Momenten gewidmet. Zum einen durch den Blick des Beteiligten: Junge Menschen fühlen sich in das Leben der Protagonisten ein und nehmen nicht nur fotografisch daran teil. Zum anderen gibt es die distanziertere Betrachtung aus der Erwachsenen-Perspektive. Bilder von Jugendgenerationen sind immer auch Begegnungen mit der eigenen Geschichte, persönlichen Erfolgen und Niederlagen. Momente der Entgrenzung, des Protests, Alkohol- und Drogenerfahrungen sind dabei genauso wenig wegzudenken wie die rastlose Suche nach sexuellen Erlebnissen, gefestigten Lebensmodellen und möglichen Haltungen für die Zukunft.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495310643533,"sku":"11000392","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301568_image_0001.jpg?v=1787144627"},{"product_id":"bernd-und-hilla-becher-bergwerke-und-hutten-industrielandschaften","title":"Bernd und Hilla Becher. Bergwerke und Hütten – Industrielandschaften","description":"\u003cp\u003eÜber vierzig Jahre lang hat das Fotografenpaar Bernd und Hilla Becher an einer Bestandesaufnahme von Gebäuden der Industriearchitektur gearbeitet. Fabrikhallen, Fördertürme, Gasbehälter, Stahlöfen, aber auch Fachwerkhäuser gehören zu den Sujets, die sie in Deutschland, in England, Frankreich, Mitteleuropa und den USA aufgenommen haben. Sie nennen diese Gebäude „Anonyme Skulpturen“. Damit wollen sie auf die künstlerische Qualität der Bauwerke hinweisen, die im Bewusstsein der zumeist unbekannten Baumeister und Benutzer keine Rolle spielte. Ihre Fotografie will diese verborgenen skulpturalen Qualitäten verdeutlichen und sie als untergehende Baukultur historisch dokumentieren. Bernd und Hilla Becher haben sich immer mit besonderem Interesse der Industriearchitektur im Ruhrgebiet gewidmet. Zum ersten Mal wird mit dieser Ausstellung dieser Bereich ihres Schaffens systematisch erschlossen. Namen wie die der Zechen Concordia und Hannibal oder der Gutehoffnungshütte stehen bis heute für die industrielle Geschichte des Ruhrgebiets. Dabei konzentriert sich die Ausstellung nicht auf einzelne Gebäude, sondern nimmt die Anlagen als ganze und ihre Situierung innerhalb des Stadt- oder Naturraums in den Blick. Dieser von den Bechers „Industrielandschaft“ genannte Bildtypus stellt das Ruhrgebiet in Bezug zu vergleichbaren Komplexen in Deutschland, Europa und den USA.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495310741837,"sku":"11000393","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301569_image_0001.jpg?v=1787146385"},{"product_id":"von-horizonten-set-8-aus-der-sammlung-des-fotomuseum-winterthur","title":"Von Horizonten – Set 8 aus der Sammlung des Fotomuseum Winterthur","description":"\u003cp\u003eDer fotografische Blick in Richtung Horizont ist Spiegel innerer wie äusserer Zustände und schafft bildnerische Deutungen und Kommentare. Wie in anderen Kunstgattungen auch wird Landschaft in der Fotografie durch politische wie private Blicke interpretiert, und die Resultate weisen weit über rein ästhetische Erlebnisse hinaus. Die Ausstellung aus den Sammlungsbeständen des Fotomuseum Winterthur zeigt, wie Fotografinnen und Fotografen seit Mitte der 1960er Jahre mit analytischen und emotionalen Zugängen zu ihren Bildern gefunden haben. In Folge der bahnbrechenden Ausstellung New Topographics: Photographs of a Man-Altered Landscape von 1975 schien lange Zeit klar, dass das Bild der Landschaft seine natürliche Unschuld verloren hatte und dass die Zivilisation unsere Vorstellungen von Naturraum auch zukünftig prägen würde. Dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – haben Künstlerinnen und Fotografen mit immer wieder neuen Interpretationen auf diese ideologische Intervention reagiert und damit die Geschichte des Genres weitergebracht.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495310840141,"sku":"11000394","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301570_image_0001.jpg?v=1787146388"},{"product_id":"wolkenstudien-der-wissenschaftliche-blick-in-den-himmel","title":"Wolkenstudien – Der wissenschaftliche Blick in den Himmel","description":"\u003cp\u003eEbenso wie im Gesicht des Menschen zum Ausdruck kommt, in welcher körperlichen und geistigen Verfassung er sich befindet, sind die Formen der Wolken sichtbare Zeichen dafür, was in der Atmosphäre vor sich geht. Diesen Vergleich schrieb der englische Apotheker und Meteorologe Luke Howard 1803 in seinem Entwurf einer Klassifikation der Wolkenformen On the Modifications of Clouds. Achtzig Jahre später waren sich die Meteorologen noch immer nicht einig, wie die Formen der Wolken richtig einzuteilen, zu benennen und zu lesen sind. In dieser Zeit bedienten sich Wissenschaftler erstmals der Fotografie. Mit ihrer Hilfe versuchten sie, präzise und naturgetreue Bilder zu gewinnen, die Aufschluss über das Zusammenspiel von Wolken und Atmosphäre gaben. Die Ausstellung Wolkenstudien – Der wissenschaftliche Blick in den Himmel zeigt sechs Stationen der meteorologischen Wolkenfotografie, von ihren Anfängen in den 1880er Jahren – in der Schweiz mit den ersten Bildern von Albert Riggenbach – bis zu in Tageszeitungen publizierten Aufnahmen der ersten Wettersatelliten aus den 1960er Jahren. Die reiche Materialsammlung mit Fotografien, Notizen, Aufzeichnungen und Atlanten aus den unterschiedlichsten Forschungsquellen zeigt Vorläufer unserer heutigen Wetterprognose. Jede der sechs Stationen steht dabei für eine eigene wissenschaftliche und fotografische Sichtweise auf Wolken.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495310905677,"sku":"11000395","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301571_image_0001.jpg?v=1787146392"},{"product_id":"mark-morrisroe","title":"Mark Morrisroe","description":"\u003cp\u003eMark Morrisroe, eine grosse bekannte\/unbekannte Figur der Bostoner Kunstwelt Anfang der 1980er Jahre, versammelte um sich herum eine lebendige, exzentrische Künstlerbohème, die ihre Ursprünge in der Punkbewegung hatte. Schon während seiner Schulzeit gab Mark Morrisroe mit Lynelle White das legendäre Dirt Magazin heraus. Mit Stephen Tashjian, alias Tabboo!, performte er im Sommer 1981 als „Clam Twins“ in den Clubs von Provincetown und drehte im gleichen Jahr den Super-8-Film The Laziest Girl in Town. Er lernte früh Jonathan „Jack“ Pierson kennen und fotografierte ihn immer wieder. In Pat Hearn fand er eine Künstlerfreundin und enge Vertraute, die ihm bis zu seinem frühen Tod an den Folgen von Aids zur Seite stand. Trotz seiner nur knapp zehnjährigen Schaffensphase hinterliess Mark Morrisroe (1959–1989) ein fotografisches Werk, das in seiner sprühenden Vitalität und Opulenz überrascht und mit dieser ersten umfassenden musealen Überblicksschau in Europa vor der Wiederentdeckung steht. Farb- und Schwarzweissfotografien, Gum-Prints, aufwendig bearbeitete „Sandwich“-Abzüge sowie eine Vielzahl von Polaroids zeigen berührende Momente von Intimität und gelebter Freundschaft. Fotografien von Liebhabern, Freundinnen und Freunden, Ansichten von New York, Stillleben, aber auch sein spätes Dunkelkammer-Werk, verfremdete Röntgenaufnahmen seines dahinschwindenden Körpers und durchleuchtete Bildseiten von Pornomagazinen zeigen, wie unmittelbar und bildgewaltig Mark Morrisroe sein Leben festhielt.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495311003981,"sku":"11000396","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301572_image_0001.jpg?v=1787146395"},{"product_id":"arbeit-labour-set-7-aus-sammlung-und-archiv-des-fotomuseum-winterthur","title":"Arbeit \/ Labour – Set 7 aus Sammlung und Archiv des Fotomuseum Winterthur","description":"\u003cp\u003eEin jeder von uns hat einen persönlichen Bezug zur Arbeit. Sei es, dass er\/sie angestellt oder freiberuflich tätig ist, als Einsteiger mit konkreten Wünschen in das Arbeitsleben startet oder als Rentner den wohlverdienten Ruhestand geniesst. Erwerbsarbeit spielt eine tragende Rolle in unserer bürgerlichen Gesellschaft. Sie definiert sozialen Status und Zugehörigkeit, während bei Arbeitslosigkeit und Nichtarbeit Ausgrenzung droht. Die Fotografie hat schon früh Zeugnis erbracht, wie, wo und unter welchen Bedingungen Menschen gearbeitet haben. Dies sowohl von angestellten Werksfotografen, die das Innenleben eines Betriebs aus der Perspektive und den Vorgaben der Geschäftsleitung festhielten, als auch von Fotografen, die mit ihrem freien, ungefilterten Blick Zugang zu den Produktions- und Handelsorten erhielten. Die Ausstellung Arbeit \/ Labour schlägt inhaltliche und motivische Brücken zum fortschreitenden Wandel der physischen Arbeit hin zur automatisierten und zur computerunterstützten Tätigkeit und folgt über Kontinente und Jahrzehnte hinweg Bewegungen in der Migration. Im Dialog von angewandten mit künstlerischen Fotografien spürt sie auf wie sich die zur Unsichtbarkeit neigende Arbeit als Sediment in unterschiedlichen gesellschaftlichen Zuständen abzeichnet.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495311102285,"sku":"11000397","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301573_image_0001.jpg?v=1787146399"},{"product_id":"karaoke-bildformen-des-zitats","title":"Karaoke – Bildformen des Zitats","description":"\u003cp\u003eSo oder ähnlich schon gesehen? Ungezählte Reize, Informationen und Bilder prasseln auf uns ein: in der Schule oder im Beruf, in Zeitschriften oder im Internet. Sie alle sind von einer Vielzahl unterschwelliger Codes durchdrungen. Mehr oder weniger erfolgreich navigieren wir in Wort und Bild täglich zwischen subtilen Werbebotschaften und harten Fakten, zwischen behördlichen Warnungen und privaten Kurzmitteilungen hin und her. Neben den klassischen gewähren wir natürlich auch den neuen Medien mit ihren ausufernden Angeboten unsere ganze Aufmerksamkeit. Aus dem Blick gerät, dass wir vermehrt von einer „zweiten“, einer medialen Realität durchdrungen sind, die wir nicht mehr als direkt Beteiligte erfahren. Die Ausstellung Karaoke – Bildformen des Zitats mit Werken von Becky Beasley (GB), Thomas Galler (CH), Aneta Grzeszykowska (PL), Thomas Julier (CH), Anja Manfredi (A), Ryan McGinley (USA), Taiyo Onorato \u0026amp; Nico Krebs (CH), Clunie Reid (GB) und Oliver Sieber (D) untersucht dieses enge Geflecht von Erlebtem und Nacherlebtem, von direkt und vermittelt Gesehenem, Erfahrenem. Die Ausstellung zeigt in leise gesetzten Bezügen und Nachbarschaften auf, wie wir uns spielerisch und ganz selbstverständlich in parallelen Welten bewegen. Die hier vorgestellte junge Generation von Bildermachern arbeitet dabei mit hybriden Bildstrecken, Animationen und Einzelbildern zwischen eigener Bilderfindung, Montage und künstlerischer Aneignung. Gleichzeitig drücken diese Künstler ihr starkes Bewusstsein für die Herkunft, ihr kritisches Interesse an gesellschaftlichem und künstlerischem Ursprung aus. Aus dem spannungsreichen Wechselspiel eines gegebenen Bilderfundus und der eigenen Originalität, dem ursprünglichen Motor der künstlerischen Moderne, schöpfen diese jungen KünstlerInnen ihre Kraft und besetzen in performativen, installativen und filmischen Bildformen des Zitats ein neues Terrain in der künstlerischen Fotografie der Gegenwart.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495311200589,"sku":"11000398","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301574_image_0001.jpg?v=1787146403"},{"product_id":"frankierte-fantastereien-das-spielerische-der-fotografie-im-medium-der-postkarte","title":"Frankierte Fantastereien – Das Spielerische der Fotografie im Medium der Postkarte","description":"\u003cp\u003ePressefotografie, Fotobuch, fotografische Objekte, Foto-Postkarte: Neue Reflexionen über die Fotografie hinterfragen die Verbreitungsformen von Fotografie. Die Ausstellung Frankierte Fantastereien befasst sich mit der Fotopostkarte, die erster Träger für die Massenverbreitung der Fotografie war. Ab 1900 verzeichnete die Ansichtskarte einen gewaltigen Erfolg. Parallel zu Stadt- oder Dorfaufnahmen veröffentlichten die Herausgeber unter dem Sammelbegriff „Fantasie-Postkarten“ auch unterhaltsamere Bilder: Glückwunsch- oder 1. April-Karten, in Bild umgesetzte Sprichwörter, imaginäre, komische oder auch erotische Szenen. Um diese visuellen Kuriositäten zu gestalten, griffen die Fotografen zu einer ganzen Palette technischer Kunstgriffe – Montage, Doppelbelichtung, optische Verzerrung, Grossaufnahme usw. Diesen ungemein spielerischen Umgang mit dem Bild, den die Postkartenindustrie in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts an den Tag legte, will die Ausstellung präsentieren und im Kontext der Avantgarde der damaligen Zeit diskutieren.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495311298893,"sku":"11000400","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301576_image_0001.jpg?v=1787146406"},{"product_id":"zoe-leonard-fotografien","title":"Zoe Leonard – Fotografien","description":"\u003cp\u003eMit Zoe Leonard schauen wir hinunter auf die Niagarafälle, wie das Wasser in die gewaltige Kerbe der Erdkruste einschiesst; wir blicken auf Bahnlinien, die taghell und nachtdunkel Streifen über den Erdball ziehen; auf die Gitter und Schlaufen moderner Urbanität, die rechtwinklig das Arbeiten und schlaufig das Wohnen ordnen. Wir betrachten mit ihr Stadtmodelle und Landkarten, schauen in Vitrinen und Schaufenster, in Museen und Läden hinein und verfolgen darin die Ordnung des Denkens und Erinnerns, Handelns und Aufbewahrens. Ihre oft schwarzweissen Fotografien sehen dabei aus wie gekämmtes und wieder aufgewühltes Gras, sie wirken wie eine pelzige Kartographie des Menschseins heute. Im Spannungsfeld von fotografischer Materie und fotografischem Sehen denkt die Amerikanerin Zoe Leonard (*1961) seit 25 Jahren visuell über das Verhältnis der Geschlechter, das Spannungsfeld von Kultur zu Natur, die Beziehung von Raum und Zeit nach – sie folgt den Spuren, den Narben der Welt, um die existenziellen und gesellschaftlichen Bedingtheiten des Lebens zu verstehen.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495311364429,"sku":"11000401","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301577_image_0001.jpg?v=1787146410"},{"product_id":"simultan-zwei-sammlungen-osterreichischer-fotografie-aus-den-bestanden-des-bundes-und-des-museum-der-moderne-salzburg","title":"Simultan – Zwei Sammlungen österreichischer Fotografie aus den Beständen des Bundes und des Museum der Moderne Salzburg","description":"Vier Säulen prägen und tragen die österreichische Fotografie seit den fünfziger Jahren. Erstens: Die fast tiefenpsychologisch angelegte, körperliche Auseinandersetzung im „Wiener Aktionismus“, der sich Schritt um Schritt in eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage der Identität entwickelte. Zweitens: Ein starker Hang zu Bildspielen, zu strengem und spielerischem Umgang mit der Frage, was denn ein Bild sei – eine Spiegelung der Liebe von österreichischer Literatur und Philosophie zum Sprachspiel. Drittens die Vorliebe fürs Theatralische: Auffallend viele Arbeiten inszenieren, geben und spielen vor, entwickeln vor der Kamera ein Szenario. Viertens: Schliesslich führt eine dichte, intensive Dokumentation des eigenen Landes, von „Land und Leut“, zu einer komplexen Beschäftigung mit dem Sozialraum.\r\n Diese Vielfalt österreichischer Fotografie von 1950 bis heute spiegelt sich in den beiden Sammlungen des Bundes und der Österreichischen Fotogalerie im neuen Museum der Moderne in Salzburg. Die Ausstellung wurde für das Museum der Moderne in Salzburg kuratiert. Für das Fotomuseum Winterthur wurde eine neue Auswahl getroffen, mit Werken von Arnulf Rainer, Günter Brus, Rudolf Schwarzkogler, Otto Muehl, Hermann Nitsch, Valie Export, Eva Schlegel, Maria Hahnenkamp, Elke Krystufek, Matthias Herrmann, Peter Weibel, Günther Selichar, Tamara Horáková \/ Ewald Maurer, Herwig Kempinger, Michael Schuster, Lois Renner, Gregor Zivic, G.R.A.M., Peter Dressler, Paul Albert Leitner, Erwin Wurm, Markus Schinwald, Leo Kandl, Manfred Willmann, Aglaia Konrad, Sabine Bitter \/ Helmut Weber u.v.m.","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495311462733,"sku":"11000402","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301578_image_0001.jpg?v=1787146413"},{"product_id":"erich-salomon-mit-frack-und-linse-durch-politik-und-gesellschaft-fotografien-1928-1938","title":"Erich Salomon. Mit Frack und Linse durch Politik und Gesellschaft – Fotografien 1928–1938","description":"\u003cp\u003eErich Salomon (1886–1944) zählt zweifellos zu den bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Schon zu Lebzeiten konnte der promovierte Jurist und polyglotte Gentleman, der von den Grossen aus Politik, Kultur und Gesellschaft als ihresgleichen akzeptiert wurde, ungewöhnliche Erfolge und Anerkennung für seine bildjournalistische Arbeit ernten. Der Sohn aus grossbürgerlich-jüdischer Berliner Familie wurde 1928 mit einem Schlag zum Starreporter des Hauses Ullstein, als seine ersten heimlich aufgenommenen Gerichtsreportagen bekannt wurden. Bald danach gelangen ihm Szenen aus der Welt der politischen Konferenzen, wie sie noch nie zu sehen waren. Anders als die meisten seiner Kollegen hatte Salomon mit manchen Grossen der internationalen Bühne fast freundschaftlichen Umgang (z.B. Gustav Stresemann, Aristide Briand, Wilhelm Furtwängler). Umso unbegreiflicher dann das Ende dieses ebenso glanzvollen wie arbeitsreichen Lebens. Nach 1933 lebte Salomon in den Niederlanden, wo er sich nach dem Einmarsch der Deutschen vergeblich zu verstecken versuchte: 1944 wurde er, zusammen mit seiner Frau und dem jüngeren Sohn, in Auschwitz ermordet.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495311528269,"sku":"11000403","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301579_image_0001.jpg?v=1787146417"},{"product_id":"r-s-fotoalben-von-renee-schwarzenbach-wille","title":"R.S. – Fotoalben von Renée Schwarzenbach-Wille","description":"\u003cp\u003eRenée Schwarzenbach-Wille (1883-1959) war die jüngste Tochter von General Ulrich Wille, dem Oberbefehlshaber der Schweizer Armee im Ersten Weltkrieg, und seiner Frau Clara, geborene Gräfin von Bismarck. 1904 heiratete Renée Wille Alfred Schwarzenbach, Mitinhaber eines der damals grössten Seidenunternehmen der Welt. Das Paar hatte fünf Kinder, das dritte war die Schriftstellerin und Fotografin Annemarie Schwarzenbach (1908–1942). Bis 1912 lebten sie in Zürich, danach auf Gut Bocken bei Horgen. Hier trainierte Renée Schwarzenbach-Wille für ihre Reitkonkurrenzen und hier war auch der Mittelpunkt des von ihr geführten musikalischen Salons. Renée Schwarzenbach-Wille fing mit vierzehn Jahren zu fotografieren an und machte ihre letzte Aufnahme ein halbes Jahr vor ihrem Tod 1959. Ihre stets sorgfältig beschrifteten und datierten Fotos legte sie in immer gleich grosse, in rotes Leinen gebundene Alben ab, die jeweils mit einer römischen Nummer und ihrem Monogramm beschriftet waren – daher der Titel der Ausstellung. Die über hundert Fotoalben von Renée Schwarzenbach-Wille bilden das Kernstück dieses Ausstellungsprojektes. Sie sind nicht nur ein in der Schweiz einzigartiges zeitgeschichtliches Dokument. Sie sind auch das visuelle Tagebuch einer besonderen Frau, die alle für sie wichtigen Ereignisse und Entwicklungen ihres Lebens fotografisch festgehalten hat, auch die negativen.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495311626573,"sku":"11000404","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301580_image_0001.jpg?v=1787146421"},{"product_id":"trans-emilia-sammlung-linea-di-confine-territoriales-erkunden-der-emilia-romagna","title":"Trans Emilia – Sammlung Linea di Confine: Territoriales Erkunden der Emilia-Romagna","description":"\u003cp\u003eKlingende Städtenamen verbinden sich mit der Region Emilia-Romagna. Entlang der über zweitausend Jahre alten Römerstrasse Via Emilia und heute der schnurgeraden, mehrspurigen Autobahn A1 von Mailand nach Bologna reihen sich Städte auf wie Piacenza im Nordwesten und die in der flachen Tiefebene des nahen Po gelegenen Parma, Modena und Bologna, sowie weiter südöstlich an der Adriaküste Rimini und Ravenna. Sie alle sind Marksteine einer landschaftlich, kulturell und wirtschaftlich erstaunlich vielfältigen Region, die sich zwischen der Lombardei und Venetien im Norden und der Toskana im Süden erstreckt. Leider wird sie von Italienreisenden oft nur im rasenden Transit wahrgenommen. Die bald fertig gestellte Hochgeschwindigkeitstrecke der italie­nischen Bahn von Mailand nach Bologna wird ein weiteres Mal die rasche Durch­querung dieser Region vorantreiben, mit unterschiedlichen Auswirkungen: Ortschaften wie Reggio Emilia eröffnen sich durch die verkehrstechnische Anbindung an die grossen italienischen Wirtschaftszentren neue, zukunftsweisende Perspektiven, andere Orte dürften wohl langsam an strategischer Bedeutung verlieren. Das Projekt Linea di Confine (Grenzlinie) fasst verschiedenste Auftrags-Fotoprojekte zusammen, die seit 1989 auf Initiative des Kulturdezernats der Gemeinde Rubiera, nahe der Stadt Modena gelegen, lanciert wurden. International bekannte Fotografen wie Lewis Baltz, Stephen Shore, John Davies, John Gossage oder Axel Hütte wurden mit dem Auftrag in die Emilia-Romagna eingeladen, topografische Recherchen zu unternehmen und in Workshops mit jungen italieni­schen Fotografen und Fotografinnen thematisch formulierte künstlerische Projekte zu regionalen Themen zu veranstalten. Seit nun fünfzehn Jahren ist es Ziel von Linea di Confine, mit dem Medium der Fotografie ein bestimmtes Territorium zu befragen. Diese Befra­gungen setzten je nach Projekt auf verschiedenen Bedeutungsebenen an: entweder sind es landschaftlich-geografische oder historische, ökonomische, politische, kulturelle und soziologische Zugriffe auf die sich schnell wandelnden Landschaften. Mit den FotografInnen Marina Ballo Charmet, Lewis Baltz, Olivo Barbieri, Andrea Botto, Michele Buda, John Davies, Paola De Pietri, Gilbert Fastenaekens, John Gossage, William Guerrieri, Guido Guidi, Axel Hütte, Gian Luca Liverani, Walter Niedermayr, Stephen Shore und Marco Signorini.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495311790413,"sku":"11000405","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301581_image_0001.jpg?v=1787146425"},{"product_id":"ordnung-chaos","title":"Ordnung \u0026 Chaos","description":"\u003cp\u003eWir erfahren gegenwärtig in vielerlei Hinsicht Nullpunkte. Es dauerte eine Weile, bis die grossen Utopien des 20. Jahrhunderts an kläglicher Realisierung zusammenbrachen. Viel schneller ging dann der Ausverkauf der Werte – des Berufs als Berufung, der Familie als tragender Kleingruppe, des Gemeinsinns vor dem Eigennutz, des Ortes als Ortung, als Anker –, also der Ausverkauf der bestehenden Ethik und Moral vonstatten. Mitten in einem sich globalisierenden Markt, in sich auflösenden Gemeinschaften, in den merkwürdigen Versuchen zu neuen Weltordnungen stehen wir vor einem (individuellen und gesellschaftlichen) Identitätsscherbenhaufen, den selbst Geld, Kleider, Discos, Sex, Ferien, Autos, also all die kaufbaren Konsumidentitäten, nur kurzfristig farbig beleuchten können. In dieser Nullsituation stellt sich die Frage nach der Identität, nach dem Halt, nach der Ordnung, nach Denk- und Lebenskoordinaten dringlich und scharf. Die Arbeiten der jungen Künstler und Künstlerinnen beschäftigen sich in unterschiedlichster Form mit dieser Situation – indem sie das Erahnen, das Erschrecken darstellen oder nach eigenen Ordnungsmustern, nach Selbstvergewisserung suchen. Dabei kommen sie den Wirklichkeiten heute auf die Spur, legen sie in Ansätzen, in Fragmenten für sich, für uns frei – ohne sie gleich wieder mit schwerer Bedeutung zu beladen. Mit Sonja Braas, Nanna Hänninen, Marjaana Kella, Inés Lombardi, Marianne Müller, Juha Nenonen, Sophy Rickett und Janaina Tschäpe.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495311855949,"sku":"11000407","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301583_image_0001.jpg?v=1787146428"},{"product_id":"cold-play-set-1-aus-der-sammlung-des-fotomuseums-winterthur","title":"Cold Play – Set 1 aus der Sammlung des Fotomuseums Winterthur","description":"\u003cp\u003eThe opening of the new premises on 14 November 2003 will provide Fotomuseum Winterthur with its first opportunity of showing its collection in dialogic presentations. Whereas up till now the works of Fotomuseum's own collection have only been shown twice in exhibitions, parts of the collection will now be shown in annually changing exhibitions. The newly acquired premises will make it possible to present the theme of “Collecting Photography” to the public on a long-term basis, and the collection of the Fotomuseum Winterthur will represent an important part of the museum's activities. Cold Play illustrates the way in which photography alternates between the document and the pictorial image. Over the past twenty years, photography has developed into a leading medium of artistic production based on the paradoxical dovetailing of realistic depiction on the one hand and the use of theatrical and scenographic means on the other. Starting with the pronouncedly photographic work of the 1960s, 70s and 80s with photographs by Lewis Baltz, Larry Clark and Hans Danuser, the range of Cold Play extends as far as contemporary work that highlights the disquieting, almost cynical state of our society in photographs of public and private life, politics, the economy and science. The exhibition invites discussion of these values and draws attention to the inherent ability of photography to formulate inner and outer states in ways that are narrative and reflective, reserved and gripping at one and the same time. Cold Play combines single pictures and groups by the following photographers: Lewis Baltz, Vanessa Beecroft, Daniele Buetti, Larry Clark, Clegg \u0026amp; Guttmann, Hans Danuser, Katrin Freisager, Paul Graham, Annika von Hausswolff, Lisa May Post, Thomas Ruff and others.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495311954253,"sku":"11000408","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301584_image_0001.jpg?v=1787146431"},{"product_id":"valerie-jouve-resonances","title":"Valérie Jouve – Résonances","description":"\u003cp\u003eValérie Jouve (geb. 1964) gehört zur neuen Generation jener KünstlerInnen in Frankreich, die sich aus der grossen Tradition humanistischer, reportierender Fotografie in ihrem Land verabschiedet haben, ohne jedoch die weiterhin brauchbaren, ohne die wesentlichen Elemente gleich mit über Bord zu werfen: Das heisst, sie fotografiert Landschaften, vor allem Stadtlandschaften, hochverdichtete urbane Situationen, und zwar in dokumentarischer Art und Weise. Gleichzeitig – und das meint hier oft: im gleichen Bild – porträtiert sie Menschen, die sie in einer Bewegung, Handlung, einem Zurückschauen, einem Lachen, einem Auftritt festhält. Landschaft und Porträt, zwei klassische Themen in Malerei und Fotografie, hier nun so zusammen-, in ein Bild gebracht, dass sich vor und im dokumentierten städtischen Raum eine choreographierte Szenerie abspielt. Das Aufeinanderstossen von Abgebildetem und Inszeniertem, von grossstädtischem, urbanem Rahmen und dem Ausdruck, der Geste, der Handlung eines individuellen Menschen eröffnet einen fiktiven Raum mit dem Geschmack von Realität, und thematisiert spannungsvoll das Verhältnis, das Anklingen, die Resonanzen von Raum und Zeit, vom Menschen und seiner Umgebung.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495312019789,"sku":"11000410","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301586_image_0001.jpg?v=1787146435"},{"product_id":"hans-danuser-frost","title":"Hans Danuser – Frost","description":"\u003cp\u003eIn den achtziger Jahren waren es Machtzentren der heutigen Gesellschaft, die den Schweizer Hans Danuser (geb. 1953) interessierten: Goldraffinierung, Atomforschung, Tierversuche, Gen-Technik, Pathologie. Es schienen ihn „mephystophelische“ Orte anzuziehen, an denen mit viel Aufwand seltsame Energien, Mehrwerte und Wissen erzeugt werden, Wissen über unseren Körper, über den Aufbau der Erde – Wissen zur Nutzung, zur Machtfülle, ohne Kenntnis des Preises, den wir dafür zahlen. Diese Arbeiten bewegten sich formal im klassischen Rahmen der Fotografie, wählten das verdichtete Essay als Form, die dann im Fotolabor bis zum letzten „ausgereizt“ wurde, so dass wir emotional nachvollziehen können, was in diesen gesellschaftlichen Tabuzonen geschieht. Danusers neuen Arbeiten – Frozen Embryo Series, Strangled Bodies und Erosionen – öffnen die Fotografie, lassen sie zu Bildfeldern, Bildlandschaften sich ausdehnen: die Fotografie als Dokument und als Bild. Grenzsituationen sind dabei weiterhin das Ziel des stetigen Forschers Hans Danuser: pränatal oder postmortem oder weggeschwemmt, das ist das Interesse seines Blickes. Er richtet seinen Blick auf die Landschaft von wissenschaftlich genutztem Eis, auf die Landschaft von erodiertem und angeschwemmtem Boden und auf die Landschaft des geschundenen Körpers. Und entdeckt darin Faltungen, Erstarrungen, Frost.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495312150861,"sku":"11000411","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301587_image_0001.jpg?v=1787146439"},{"product_id":"dunja-evers-zustande","title":"Dunja Evers – Zustände","description":"\u003cp\u003eFarben locken. Dunkle Farben ziehen heran, saugen auf, hellere Töne strahlen, strömen aus. Kadmiumrot, Kobaltblau, Petrolgrün, Sonnenblumengelb, ein Lila, ein Violett, ein Grüngelb, ein Blaublau, Rotrot. Es sind Farbflächen im Kleinformat von 20 x 15 cm bis höchstens 50 x 70 cm, in die nass in nass Eiweisslasurfarbe aufgetragen, eingerieben worden ist, von Hand, ohne die Spur eines erkennbaren Duktus zu hinterlassen. Monochrom sind sie meist. Die Farbflächen sind zu Tafeln auf dünnem Aluminium aufgezogen und werden distanzlos auf der Wand montiert. Doch die Farbe ist nur ein Bestandteil der Werke und erst noch jener Teil, der zuletzt dazugefügt wird. Aber sie ist das erste, was wir wahrnehmen. Der Farbe unterlegt sind filmisch und fotografisch erzeugte Zeichen, die wir von weitem einzig als leichte Unruhe der Farbe wahrnehmen. Nähert sich der Blick, dann taucht wie aus dem Nebel allmählich ein Schemen, eine Kontur auf, schwächer oder stärker je nach Werk als Figuration lesbar. Der Schemen eines Gesichts, einer Landschaft, einer Architektur. Die Düsseldorfer Künstlerin Dunja Evers (geb. 1963) fotografiert aus gefundenen oder selbstverfertigten Super-8-Filmen 24 bis 48 Bilder oder 1 bis 2 Sekunden heraus. Mit einer verlängerten Belichtungszeit lässt sie die Bewegung des Filmes, die Abfolge der einzelnen Bilder auf dem Negativ sich niederschlagen, dokumentiert dadurch weniger eine Eigenschaft, einen unverrückbaren Zustand, als eine Bewegung, eine Abfolge, einen Fluss der Zeichen. Sie löst das Feste auf. Und dieses Bild des Fliessens wird anschliessend in „Farbbäder getaucht“. Das Verweisen ins Wirkliche ist dabei stark zurückgenommen, zugunsten ikonischer, symbolischer Bildqualitäten, die ein Bedeutungsfeld zwischen Ahnen und Wissen, Bewusstem und Unbewusstem abstecken – ein lyrisches Zwischenreich.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495312216397,"sku":"11000412","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301588_image_0001.jpg?v=1787146443"},{"product_id":"stranger-than-paradise-zeitgenossische-fotografie-aus-skandinavien","title":"Stranger than Paradise – Zeitgenössische Fotografie aus Skandinavien","description":"\u003cp\u003eDie ursprüngliche Spur einer klar umgrenzten Identität, einer beruhigenden Einbettung in Natur, Familie und Tradition ist verwischt – auch in den nordischen Ländern Europas, in denen Natur und Familie so lange eine prägende und integrierende Rolle gespielt haben. Die einstige Fügung ist mehrfach aufgebrochen. Wir werden unheimisch in der Welt, erleben mit schmerzlicher Ironie die Natur als Vorstadt, als Tiefgefrorenes, als Reiseziel, die Geschichte als hübsch zusammengenähtes Konstrukt, die Familie als diffuses Schattentheater, unser Selbst als DNS-Spirale. Dieser ironischen Distanz steht die romantische Sehnsucht nach Überwindung dieser Spaltung, nach Klarheit nach dem Schwindel, nach Greifbarkeit der Welt gegenüber. Ironie und Romantik laufen manchmal gegeneinander auf, gehen manchmal aber auch Hand in Hand – im Wissen um den unwiederbringlichen Verlust. Steven Henry Madoff hat aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden 20 zeitgenössische Fotografen und Fotografinnen ausgewählt, die sich alle mit Lust und Bitternis, Phantasie und Strenge dieser Situation aussetzen – mit unserer Gegenwart, die bisweilen fremder als das Paradies wirkt. Mit Tune Andersen (DK), Börkur Arnarson (IS), Tone Arstila (FI), Lill-Ann Chepstow-Lusty (NO), Dawid (SE), Dan Fröberg (SE), Jan Kaila (FI), Kapa (FI), Annica Karlsson-Rixon (SE), Patrik Karlström (SE), Timo Kelaranta (FI), Svanur Kristbergsson (IS), Leif Lindberg (SE), Kim Lykke Jørgensen (DK), Maria Miesenberger (SE), Ane Mette Ruge (DK), Marja Söderlund (FI), Erik Steffensen (DK), Per Olav Torgnesskar (NO) und Sven Westerlund (SE).\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495312314701,"sku":"11000414","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301590_image_0001.jpg?v=1787146446"},{"product_id":"how-to-win-at-photography-die-fotografie-als-spiel","title":"How to Win at Photography – Die Fotografie als Spiel","description":"\u003cp\u003eHow to Win at Photography – Die Fotografie als Spiel erkundet die Fotografie als spielerisches Unterfangen. Die Ausstellung untersucht das Verhältnis von Spiel und Bild und stellt dabei unerwartete Verbindungen zwischen der Geschichte der Fotografie, der Gamifizierung des Sichtbaren sowie den Praktiken der Bildproduktion mit und in Computerspielen her. Die Gruppenausstellung How to Win at Photography umfasst mehr als vierzig Positionen; darunter zeitgenössische als auch historische Arbeiten aus dem 20. Jahrhundert. Durch eine Assemblage von multimedialen Kunstwerken und vernakularen Bildern hinterfragt die Ausstellung das Wesen und die Funktion der Fotografie in der Gegenwart. Spielen wir mit der Kamera oder spielt die Kamera letztlich mit uns? Haben wir wirklich die Kontrolle oder sind wir nur Spielfiguren in grösseren technischen, sozialen, kulturellen und ökonomischen Netzwerken? Was können spielerische Formen der Fotografie auf politischer und gesellschaftlicher Ebene bewirken? Wer oder was vollzieht den Akt des Sehens und Fotografierens – Menschen, Maschinen oder eine Kombination aus beiden? Und schliesslich: Wer spielt mit und wer gewinnt? Dies sind nur einige der Fragen, denen How to Win at Photography nachgeht.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495312380237,"sku":"11000415","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301591_image_0001.jpg?v=1787146450"},{"product_id":"fotografinnen-an-der-front","title":"Fotografinnen an der Front","description":"\u003cp\u003eDie Ausstellung Fotografinnen an der Front – Von Lee Miller bis Anja Niedringhaus widmet sich der Bildberichterstattung aus internationalen Kriegen und Konflikten. Gezeigt werden rund 140 zwischen 1936 und 2011 entstandene Bilder der Fotojournalistinnen und Dokumentarfotografinnen Carolyn Cole (*1961), Françoise Demulder (1947–2008), Catherine Leroy (1944–2006), Susan Meiselas (*1948), Lee Miller (1907–1977), Anja Niedringhaus (1965–2014), Christine Spengler (*1945) und Gerda Taro (1910–1937). In ihren Aufnahmen geben die Fotografinnen einen fragmentarischen Einblick in die komplexe Realität des Krieges, vom Spanischen Bürgerkrieg über den 2. Weltkrieg und den Vietnamkrieg, bis zu jüngeren internationalen Kriegsgeschehen im Balkan, in Afghanistan, Irak oder Libyen. Die Positionen der acht Fotografinnen präsentieren verschiedene Zugänge zum Krieg und seinen Auswirkungen – von einer traditionellen Kriegsberichterstattung über eingebetteten Fotojournalismus bis hin zu innovativen Ansätzen sozialdokumentarischer Fotografie. Die gewählten Perspektiven bewegen sich dabei zwischen sachlicher Distanz und persönlicher Anteilnahme. Die von Anne-Marie Beckmann und Felicity Korn kuratierte und von Nadine Wietlisbach für das Fotomuseum Winterthur adaptierte Ausstellung konzentriert sich auf weibliche Positionen. Sie verdeutlicht so die lange Tradition von in Krisengebieten tätigen Fotografinnen und bricht mit der weitläufigen Vorstellung, die Kriegsfotografie sei ein durchweg männlich besetztes Berufsfeld. Auch wenn sich die Inszenierungs- und Erzählstrategien der Fotografinnen nicht grundsätzlich von denen ihrer männlichen Kollegen unterscheiden, so mussten sich die Frauen ihre Position an vorderster Front doch immer wieder erkämpfen und sich ausserhalb der für sie vorgesehenen Strukturen bewegen. Dagegen erhielten sie aufgrund ihres Geschlechts in manchen Regionen und Kulturkreisen auch Zugang zu Familien und Betroffenen, der männlichen Kollegen verwehrt blieb. Damit wurde es ihnen möglich, ein differenziertes Bild von den Auswirkungen des Krieges auf die Zivilbevölkerung zu zeichnen.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495312478541,"sku":"11000416","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301592_image_0001.jpg?v=1787146454"},{"product_id":"color-mania-materialitat-farbe-in-fotografie-und-film-1","title":"Color Mania – Materialität Farbe in Fotografie und Film","description":"\u003cp\u003eFilm ist seit Beginn der Kinematografie ein farbiges Medium und eine bunte Kunstform. Im Laufe der Filmgeschichte entstanden mehr als 230 Farbfilmverfahren, nicht wenige in enger Verflechtung mit der Fotografie. Beispielsweise wurde das Rasterverfahren Dufaycolor zunächst im Rahmen der still photography entwickelt, bevor es in den 1930er-Jahren auch im Film Anwendung fand. Die Ausstellung beleuchtet die historische Verbindung des Materials Farbe in Fotografie und Film und präsentiert zudem die Anwendung historischer Farbverfahren und Techniken im Schaffen zeitgenössischer Fotograf_innen und Künstler_innen. Gezeigt werden nebst kanonisierten Werken auch unbekannte Exponate, die im Rahmen von Forschungsprojekten zu diesem Thema entdeckt wurden, und Arbeiten von Künstler_innen, die teilweise speziell für die Ausstellung entstehen. Zu den zeitgenössischen Kunstschaffenden gehören Dunja Evers, Raphael Hefti, Barbara Kasten und Alexandra Navratil.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495312576845,"sku":"11000419","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301595_image_0001.jpg?v=1787146457"},{"product_id":"sophie-calle-un-certain-regard","title":"Sophie Calle – Un Certain Regard","description":"\u003cp\u003eSophie Calle (*1953), eine der einflussreichsten Künstlerinnen der Gegenwart, erzählt Geschichten in Fotografien und kombiniert diese mit dem geschriebenen Wort. Im Fokus ihrer Arbeiten steht das Verhältnis von Erinnerung und deren visuelle Darstellung. Was passiert, wenn Bilder verschwinden oder das Sehen nicht mehr möglich ist? In akribischen Spurensuchen durchleuchtet die französische Künstlerin letzte, fehlende oder private Aufnahmen und reflektiert gleichzeitig die Beziehung von Text und Bild. Ihre Arbeiten sind durch eine starke Intimität geprägt, die sich in den Werkkomplexen entfaltet und die eine unausweichliche Anziehung ausüben.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495312642381,"sku":"11000420","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301596_image_0001.jpg?v=1787146461"},{"product_id":"balthasar-burkhard","title":"Balthasar Burkhard","description":"\u003cp\u003eIn einer grossen Retrospektive würdigen das Fotomuseum und die Fotostiftung Schweiz gemeinsam den Schweizer Künstler Balthasar Burkhard (1944–2010). Burkhards Schaffenszeit umspannt ein halbes Jahrhundert: Von seinen fotografischen Anfängen in der Ausbildung bei Kurt Blum über seine Rolle als Chronist der Gegenwartskunst bis zu seinem internationalen Durchbruch als Fotokünstler, der die Fotografie als monumentales „Tableau“ in die zeitgenössische Kunst überführte. An über 150 Werken und Werkgruppen spürt die Ausstellung der künstlerischen Selbsterfindung eines Fotografen nach, an der sich gleichsam die Ausformung des Mediums Fotografie als Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ablesen lässt. Realisiert in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang in Essen und dem Museo d’arte della Svizzera italiana, Lugano.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495312707917,"sku":"11000421","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301597_image_0001.jpg?v=1787146464"},{"product_id":"juergen-teller-enjoy-your-life","title":"Juergen Teller – Enjoy Your Life!","description":"\u003cp\u003eJuergen Teller bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Kunst und kommerzieller Fotografie, ein zentrales Interesse bildet das Porträt. In den Bereichen Musik, Mode, Alltag und Landschaft gelingt es ihm, mit eigenem Gespür für Personen und Situationen unmittelbare, manchmal scheinbar einfache Bildkompositionen zu schaffen. Seine Bildwelten vermitteln eine lockere Beiläufigkeit, bei näherer Betrachtung entpuppt sich diese als künstlerisch und voller Verve. Mit gezielten Brüchen werden Sehgewohnheiten herausgefordert und Erwartungen unterlaufen. Verklärende Bildstrategien liegen Juergen Teller fern. Die Nähe zu den Menschen, die er porträtiert, ermöglicht fotografische Begegnungen von aussergewöhnlicher Art.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495312806221,"sku":"11000422","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301598_image_0001.jpg?v=1787146468"},{"product_id":"danny-lyon-message-to-the-future","title":"Danny Lyon – Message to the Future","description":"\u003cp\u003eMit seiner Faszination für Aussenseiter und Subkulturen schuf der US-amerikanische Fotograf und Dokumentarfilmer Danny Lyon (*1942) eine verstärkt subjektive, parteiische Form der Reportage. Mutig fotografierte er ab 1962 die schwarze Bürgerrechtsbewegung in den USA. Auch in seinen anderen Langzeitprojekten widmete er sich sozialen Aussenseitern, wie etwa den Mitgliedern des Chicago Outlaws Motorradclub. Ab den späten 1960er Jahren interessierte sich Lyon vor allem für das Medium Film, und blieb auch hier den Menschen, die er dokumentierte, eng verbunden. Neben seinen klassischen Fotoserien zeigt die grossangelegte Retrospektive auch weniger bekannte Filme, Collagearbeiten und faszinierendes Material aus Lyons Archivschachteln.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495312904525,"sku":"11000423","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301599_image_0001.jpg?v=1787146472"},{"product_id":"total-records-vinyl-fotografie","title":"Total Records – Vinyl \u0026 Fotografie","description":"\u003cp\u003ePhotography is indispensable to the success story of the record format: From Grace Jones to David Bowie or the Rolling Stones, photography has given many musicians and bands an unmistakable visual identity and transformed them into icons. Covers such as Abbey Road by The Beatles have achieved cult status, like the musicians and their albums. Richard Avedon, David Bailey, Guy Bourdin, David LaChapelle, Annie Leibovitz, Irving Penn and Juergen Teller are just some of the best-known photographers commissioned by the record labels. With over 500 record covers, Total Records shows the innovative and artistic interaction between vinyl and photography, taking us on a journey through a cultural and media history of the twentieth century.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495313002829,"sku":"11000424","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301600_image_0001.jpg?v=1787146476"},{"product_id":"taiyo-onorato-nico-krebs-eurasia","title":"Taiyo Onorato \u0026 Nico Krebs – Eurasia","description":"Nach ihrer erfolgreichen Arbeit The Great Unreal, einem Road Trip durch die USA, den sie im Studio bis zur Unkenntlichkeit verfremdeten, machte sich das Schweizer Duo Taiyo Onorato \u0026amp; Nico Krebs 2013 erneut auf eine Reise. In ihrem neusten, gross angelegten Projekt nehmen sie uns mit auf eine Autoreise in den Osten. Die Fahrt führte Onorato \u0026amp; Krebs durch Österreich, Ungarn, Rumänien, Moldawien, die Ukraine, Georgien, Aserbaidschan, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan, Kasachstan, Russland und die Mongolei. Durch im Westen wenig bekannte Regionen, die sich selbst in einer Phase des Übergangs befinden. Die entstandene Fotoserie bildet ein Gegenstück zu The Great Unreal. Denn im Gegensatz zu den allgegenwärtigen Erzeugnissen der USA hatten die Künstler vom ‚Osten‘ kaum eine Vorstellung. Mit überholten Dokumentationsmitteln wie dem 16mm-Film, grossformatigen Plattenkameras und im Atelier hergestellten Konstruktionen erweitern sie das Terrain des Dokumentarischen. Auf groteske Weise stehen Mythos und Idee einer Sache ebenso im Vordergrund wie ihre konkrete Realität; ihre mögliche Vergangenheit und Zukunft wird in einem einzigen Augenblick verdichtet.","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495313068365,"sku":"11000425","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301601_image_0001.jpg?v=1787148186"},{"product_id":"provoke-zwischen-protest-und-performance-fotografie-in-japan-1960-1975","title":"Provoke: Zwischen Protest und Performance – Fotografie in Japan 1960–1975","description":"\u003cp\u003eDie kurzlebige und seinerzeit so gut wie unbeachtet gebliebene Zeitschrift Provoke (1968–1969) gilt heute als eine der wichtigsten fotografischen Publikationen des 20. Jahrhunderts. In ihren lediglich drei Ausgaben fanden die besten Arbeiten aus der japanischen Fotografie der 1960er Jahre zusammen. Erstmals wird nun das gesamte Umfeld und der breite Einfluss der Zeitschrift als ein kollektives Projekt beleuchtet. Die umfassende Ausstellung verortet Provoke zwischen den politischen Bewegungen der 1960er und dem Aufblu¨hen der Fotografie in ihrer Beziehung zur japanischen Performance-Kunst während der fru¨hen 1970er Jahre. Mit Arbeiten von Nobuyoshi Araki, Eiko Hosoe, Kazuo Kitai, Daido Moriyama, Takuma Nakahira, Shomei Tomatsu und vielen anderen, geht die Ausstellung ku¨nstlerischen Provokationen nach und zeigt dabei nicht nur die Proteststimmung, sondern auch die performativen Seiten der japanischen Fotografie.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495313133901,"sku":"11000426","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301602_image_0001.jpg?v=1787148190"},{"product_id":"paul-strand-fotografie-und-film-fur-das-20-jahrhundert","title":"Paul Strand – Fotografie und Film für das 20. Jahrhundert","description":"\u003cp\u003eDas Fotomuseum Winterthur präsentierte die erste grossangelegte europäische Retrospektive zum Werk von Paul Strand (1890–1976), einem der grossen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung zeigte die Vielseitigkeit seines Schaffens, von frühen Bemühungen, die Fotografie als eine moderne Kunstform zu etablieren, über ein starkes filmisches Interesse, bis hin zu den bedeutenden Fotobüchern der Nachkriegszeit. Zum Vorschein kam auch die komplexe und widersprüchliche Persönlichkeit Strands: der sture Ästhet, der Sympathisant mit dem Kommunismus, der am Ländlichen interessierte Fotograf mit einem ausgeprägten Sinn für soziale Fragen. Die Ausstellung beginnt mit den vorherrschenden Avantgardestilen der 1910er Jahre, die Strand rasch meisterte, und seinem wachsenden Interesse an städtischen Sujets, unter anderem einer Reihe innovativer Nahaufnahmen von Menschen in den Strassen von New York City. Strands Verständnis von der Moderne war von ausgiebigen Reisen geprägt. So fotografierte er von 1932 bis 1934 in Mexiko, was sein Engagement für linke Politik vertiefte. Von der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren stark getroffen, wandte sich Strand immer mehr dem Filmemachen als Werkzeug eines gesellschaftlichen Wandels zu. Filme wie Redes (1936) und Native Land (1942) zeugen von seinem grossen politischen Engagement. Nach 1945 widmete sich Strand hauptsächlich seinen Fotobüchern, in denen er komplexe Porträts von Menschen und Orten schuf. Die Ausstellung konzentrierte sich auf drei seiner wichtigsten Publikationen, darunter sein Porträt des italienischen Dorfes Luzzara, das 1955 unter dem Titel Un Paese erschien. Indem er sich auf das Leben der einfachen Leute konzentrierte, bietet Strands Fotografie ein bewegendes Zeugnis von den demokratischen Qualitäten des Alltags.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495313199437,"sku":"11000428","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301604_image_0001.jpg?v=1787148193"},{"product_id":"robert-adams-the-place-we-live","title":"Robert Adams – The Place We Live","description":"\u003cp\u003eMit seinen stark verdichteten, umfangreichen Visionen ist Robert Adams (*1937) heute einer der wichtigsten amerikanischen Fotografen. Sein Sujet sind die wandelbaren Landschaften des amerikanischen Westens. Mit Schwarz-Weiss-Bildern von verlassenen Highways, verlotterten Farmen, von Zersiedelung und wuchernden Vorstädten zeigt er die Auswirkungen eines unbehinderten städtischen Wachstums und die gedankenlose Ausbeutung natürlicher Ressourcen. Adams wurde erstmals 1975 bekannt, als er an der heute legendären New Topographics-Ausstellung im International Museum of Photography in New York teilnahm. Diese Ausstellung entwickelte einen formal radikal neuen Modus der Landschaftsfotografie, der die romantischen und symbolistischen Vorlieben der amerikanischen Modernisten durch eine neutrale fotografische Vision ersetzte. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Umweltbewegung, aber selten explizit politisch, zeigen Adams’ mit einer Grossbildplattenkamera aufgenommene Fotografien nachdrücklich die ästhetischen Dissonanzen auf, die eine beschädigte moderne Umwelt hervorbringt.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495313264973,"sku":"11000429","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301605_image_0001.jpg?v=1787148197"},{"product_id":"blow-up-antonionis-filmklassiker-und-die-fotografie","title":"Blow-Up – Antonionis Filmklassiker und die Fotografie","description":"\u003cp\u003eVon Michelangelo Antonioni 1966 realisiert, nimmt Blow-Up nicht nur in der Film-, sondern auch in der Fotogeschichte eine einzigartige Stellung ein. Kaum ein anderer Spielfilm hat jemals so differenziert die vielfältigen Bereiche der Fotografie gezeigt und auf so ausführ­liche und zeitlose Weise zu ergründen versucht. Das fotografische Spektrum ist entspre­chend breit gefächert und reicht von der Modefotografie über die Sozialreportage und Pop-Art bis hin zur abstrakten Fotografie. Die Ausstellung Blow-Up zeigt diese vielseitigen Themen in fünf grossen Kapiteln und stellt durch filmische Sequenzen inhaltliche Bezüge zu Antonionis Meisterwerk her. Neben Film-Stills, die dem Kinobesucher die Handlung in wenigen fotografischen Bildern erzählen, werden sowohl Werke präsentiert, die tatsächlich in Blow-Up zu sehen sind, als auch Bilder von David Bailey, Terence Donovan, Richard Hamilton, Don McCullin und Ian Stephenson gezeigt, die das vibrierende London der Swinging Sixties ins Rampenlicht stellen. Erstmals in der Schweiz sind die berühmten Fotos zu sehen, die der Hauptdarsteller in Antonio­nis Geschichte heimlich in einem Park von einem Liebespaar aufgenommen hat. Der Protago­nist glaubt, mit diesen Aufnahmen zufällig einen Mord dokumentiert zu haben. Die Bilder erweisen sich jedoch als ambivalente Beweise, denn auch Vergrösserungen – Blow-Ups – zeigen kein klares Bild der vermeintlichen Leiche. Dieser filmische Abriss über die Repräsenta­tion von Bildern und deren Mehrdeutigkeit ist seither künstlerische Basis vieler zeitgenössischer FotografInnen. Antonionis Filmklassiker bleibt seit seiner Ent­stehung 1966 weiterhin rätselhaft und hat auch heute nicht an Relevanz verloren.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495313363277,"sku":"11000430","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301606_image_0001.jpg?v=1787148201"},{"product_id":"deposit-yann-mingard","title":"Deposit – Yann Mingard","description":"\u003cp\u003eWie verwaltet unsere säkulare Gesellschaft ihr Erbe und damit auch ihre Zukunft? Indem sie mit religiösem Eifer Daten sammelt und archiviert: menschliche DNA in Form von hauchdünnen Nabelschnurscheibchen, Zahnproben und Sperma; Erbgut von Tieren, die nicht selten in der freien Natur bereits ausgestorben sind; Saatgut aller möglichen (Nutz-)Pflanzen dieser Welt. Und natürlich Unmengen digitaler Daten, die wir auf den Big Data Bahnen des Internets, der Kreditkartenabrech­nungen und amtlichen Register hinterlassen. Von 2009 bis 2013 dokumentierte der Westschweizer Fotograf Yann Mingard (*1973) in seinem Projekt Deposit diese Sammel- und Lagerwut mit Bildern, die viele verdrängte, aber drängende Fragen unserer Zeit aufwerfen. Verwandeln Fortpflanzungs­technologien den Prothesengott Mensch in einen veritablen Schöpfer? Was ist eine pflanzliche oder tierische Artenvielfalt wert, die nur noch theoretisch oder als rares Einzelexemplar in Labors, Zoos und botanischen Saatenbanken existiert? Werden in Zukunft uralte Menschheitsfantasien vom ewigen Leben zu einer konkreten biologischen und medizinischen Möglichkeit? Yann Mingard bebildert diese irritierend weiten Fragenfelder mit auffallend dunklen Fotografien, auf denen sich medizinische Gerätschaften, Datenserver, menschliche, tierische und pflanzliche Proben, Innen- und ganz selten auch Aussenräume von Laboren und Archiven oft erst auf einen zweiten Blick herausschälen und abzeichnen. In den vier Kapiteln „Pflanzen“, „Tiere“, „Menschen“ und „Daten“ zeigen Mingards Fotografien eine dunkle Kehrseite des wissenschaftlichen Fortschritts auf, in dessen Verlauf der Mensch die Natur immer weiter gezähmt, instrumentalisiert und seiner Analyse und Ordnungsmacht unterworfen hat. Deposit fordert den Betrachter heraus, sich zu diesen Realitäten Gedanken zu machen.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495313428813,"sku":"11000431","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301607_image_0001.jpg?v=1787148205"},{"product_id":"manifeste-eine-andere-geschichte-der-fotografie","title":"Manifeste! Eine andere Geschichte der Fotografie","description":"\u003cp\u003eManifeste! ist die erste Ausstellung überhaupt, in der die historischen Beziehungen zwischen der Fotografie und dem Manifest untersucht werden. Sie zeigt was geschieht, wenn Fotografinnen und Fotografen sich schriftlich im Namen ihres Mediums engagieren. Mit einer originellen visuellen Inszenierung vereint die Ausstellung 56 Stellungnahmen aus der gesamten Geschichte der Fotografie, von 1840 bis heute. So entsteht eine wilde Sammlung aus vielen programmatischen, manchmal wütenden, aber stets hoffnungsfrohen Stimmen. Die modernistischen Manifeste sind das Herz der Ausstellung, in ihnen offenbaren sich die Sprengkraft der Avantgarde und die gestalterischen und typografischen Innovationen, die für die Revolution der Ästhetik so zentral waren.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495313527117,"sku":"11000432","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301608_image_0001.jpg?v=1787148208"},{"product_id":"surfaces-neue-fotografie-aus-der-schweiz","title":"Surfaces – Neue Fotografie aus der Schweiz","description":"\u003cp\u003eEin Merkmal der aktuellen Fotografie ist die Beschäftigung mit Oberflächen und die Befragung ihrer vermeintlichen Glätte und Undurchdringlichkeit. Die Schweizer Fotoklassen an der Zürcher Hochschule der Künste, der ECAL in Lausanne oder der HEAD in Genf bildeten in den letzten Jahren eine Reihe von Künstlern und Künstlerinnen aus, die sich neben inhaltlichen vor allem mit medienspezifischen Fragestellungen auseinandersetzen. Hat sich die Fotografie durch den digital turn weiterentwickelt? Wie verändert sich unser Bezug zum fassbaren Objekt, wenn beispielsweise nicht mehr Abzüge in Fotoalben, sondern Files auf Screens gezeigt werden? Lassen sich aus Perspektive der Kunst Schlussfolgerungen für die zukünftige Produktion von Werken ziehen? Diesen und anderen Fragestellungen ging die Sammlungsausstellung Surfaces mit einem Dutzend aktueller Schweizer Positionen nach, u.a. von Stefan Burger, collectif_fact, Cédric Eisenring\/Thomas Julier, Matthias Gabi, Dominique Koch, Adrien Missika, Shirana Shahbazi und Herbert Weber.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495313625421,"sku":"11000433","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301609_image_0001.jpg?v=1787148212"},{"product_id":"cross-over-fotografie-der-wissenschaft-wissenschaft-der-fotografie","title":"Cross Over – Fotografie der Wissenschaft + Wissenschaft der Fotografie","description":"\u003cp\u003eWissenschaftliche Bilder faszinieren, weil sie Dinge zeigen, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben: Immer tiefer kann man in den Mikro- und Makrokosmos eintauchen und diese in Bildern fixieren. Dient die Fotografie in der Wissenschaft hauptsächlich als Sehhilfe der Forschenden oder geht ihre Rolle weit darüber hinaus? Seit der Erfindung der Fotografie in den 1830er Jahren resultieren aus der wissenschaftlichen Praxis stetig neue Ansprüche an Visualisierungen und ein unablässiges Herumschrauben an den Möglichkeiten des Mediums. Was macht das delikate Verhältnis zwischen Fotografie und Wissenschaft aus? Welche Bilder entstehen dabei und wie lassen sich diese Aufnahmen lesen? Cross Over beleuchtet die Rolle der Fotografie als visuelle Erforscherin der Wissenschaften: Das Kapitel „Einblick“ schaut in den Mikrokosmos, von Röntgenfotografien über mikroskopische Aufnahmen bis hin zu Nebelkammerbildern. „Ausblick“ thematisiert die Erforschung und das Vermessen des Makrokosmos, der Ferne und des Fremden, mit Bildern der NASA oder von ethnologischen Expeditionen. Den Versuch einer Ordnungsbildung und Analyse erforscht „Durchblick“ mit Hochgeschwindigkeitsfotografien oder medizinischen Aufnahmen. Der wissenschaftlichen Inszenierung mit Hilfe der Fotografie und dem ‚Theater der Wissenschaften‘ geht das Kapitel „Selbstblick“ nach. Schliesslich kehrt die Ausstellung die Versuchsanordnung um und hinterfragt mit „Reflektierendem Blick“ die Funktionsweisen der Fotografie.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495313920333,"sku":"11000435","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301611_image_0001.jpg?v=1787148215"},{"product_id":"lewis-hine-fotografieren-um-zu-verandern","title":"Lewis Hine – Fotografieren, um zu verändern","description":"\u003cp\u003eDas Werk des amerikanischen Fotografen und Soziologen Lewis Hine (1874–1940) sollte für eine bessere Welt einstehen. Er wünschte sich enthusiastisch, dass sich die Amerikaner der Ungerechtigkeiten im amerikanischen Recht bewusst werden. Gleichzeitig stand er für die Überzeugung ein, dass jeder Mensch, jedes Individuum den vollen Respekt der anderen verdient. Fotografie, so seine Perspektive, war das beste Werkzeug, um dies sichtbar und deutlich zu machen. In diesem Sinne reiste Lewis Hine u.a. für das National Child Labor Committee (NCLC) 75'000 km durch die Vereinigten Staaten und fotografierte Kinder bei ihrer Arbeit in der Landwirtschaft, in den Minen, Fabriken, Nähateliers und auf den Strassen. Seine Bilder sind nicht nur mitverantwortlich für ein neues Bewusstsein und erste Reformen gegen die Kinderarbeit. Ebenso begründen sie einen der frühesten und wichtigsten Beiträge zum Genre der sozialdokumentarischen Fotografie. Die Themen sind auch einhundert Jahre später die gleichen geblieben: Wir haben heute selbst in Europa intensive Migrationsbewegungen, die in Zukunft weiter zunehmen werden. Kinderarbeit kennen wir hierzulande zwar nicht mehr, jedoch auch nur, weil wir die industriellen Produktionszweige, die mit Kinderarbeit operieren, in ferne Länder ausgelagert haben. 1930 erhielt Hine den Auftrag, den aufwendigen Bau des Empire State Building in New York fotografisch zu begleiten. Zusammen mit seinem Sohn Corydon machte er über 1'000 Aufnahmen von den schwindelerregenden Arbeiten (14 Arbeiter starben bei diesem Bau) am schliesslich 381 Meter hohen und heute weltberühmten Gebäude.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495313985869,"sku":"11000436","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301612_image_0001.jpg?v=1787148219"},{"product_id":"amar-kanwar-evidence","title":"Amar Kanwar – Evidence","description":"\u003cp\u003eZwei einschneidende Ereignisse in der indischen Geschichte haben Amar Kanwars soziale und politische Wachsamkeit geprägt und geschärft: Eines waren die organisierten Massaker, die Vergeltungsschläge an Sikhs nach der Ermordung von Indira Gandhi am 31. Oktober 1984, das andere war die Chemiekatastrophe in Bhopal, als am 3. Dezember des gleichen Jahres aus einer Pestizidfabrik der amerikanischen Chemiefirma Union Carbide giftige Dämpfe entwichen, die mehrere tausend Menschen töteten und hunderttausende verletzten. Als Filmemacher beschäftigt sich Amar Kanwar (*1964) mit den sozialen, politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen auf dem indischen Subkontinent, mit dem Konflikt zwischen Indien und Pakistan, den Misshandlungen und Vergewaltigungen der Frauen, dem Kampf für die Demokratie. Ihn interessieren in seinen Videos gesellschaftliche und wirtschaftliche Gefälle, er bewegt sich in Konfliktzonen, filmt Schauplätze von Macht, Gewalt und Missbrauch der Natur. Dagegen setzt er den Mut des Einzelnen, die Kraft von Gruppen, die Energie der Poesie. Jedes seiner Hauptthemen wird umgarnt von Seitenthemen, wird mit einfachen, aber bedeutsamen Nebenschauplätzen versetzt, wird aufgebrochen und vielfach hinterfragt. Er sucht in seinen intensiven Filmen tief reichende, den Nerv des Lebens, der Gesellschaft, der Erfahrung treffende Gewissheiten, erdauerte, erlebte, gefühlte 'Beweise'.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495314084173,"sku":"11000439","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301615_image_0001.jpg?v=1787148222"},{"product_id":"rosangela-renno-strange-fruits","title":"Rosângela Rennó – Strange Fruits","description":"\u003cp\u003eMit verschlingender Kraft strebt die brasilianische Gesellschaft nach vorne und verdrängt dabei die Erinnerung an Vergangenes systematisch. Die Brasilianerin Rosângela Rennó (*1962) versucht, durch die künstlerische Aneignung von gefundenem Bildmaterial aus privaten und öffentlichen Archiven gegen dieses kollektive Vergessen anzukämpfen. Aneignung gegen das Vergessen ist also ein zentraler Handlungsmotor in ihrem Werk. Ein Ankämpfen gegen das kollektive Verdrängen, gegen eine Zukunft mit gähnend leerer Vergangenheit. Rosângela Rennó scheint in diesem Sinne als Fährtensucherin unterwegs zu sein. Zum Beispiel in ihrer frühen Arbeit Imemorial, in der sie Porträts von Arbeitern aktualisiert, die beim Bau der zukunftsgerichteten Stadt Brasilia gestorben sind. In Cicatriz (Narbe) oder Vulgo (Alias) betreibt sie eine Art mentaler Archäologie, indem sie Fotos von ehemaligen Häftlingen, die sie als Glasplatten im Carandiru-Gefängnis in São Paulo findet, fast schmerzhaft vergrössert, so dass wir einerseits die Kälte dieser früheren formalen Identitätsfotografie, andererseits die Verlebendigung (aller Narben, Tattoos, aller Niederschläge auf die Haut, störrische Haarwirbel eingeschlossen) durch die Vergrösserung beim Betrachten physisch spüren. Rosângela Rennó präsentiert uns eine Neuanwendung der Appropriation Art in politisch-kultureller Hinsicht, mit einem Hang zum Dreidimensionalen, zum Skulpturalen, zur Installation – so als wolle sie die Amnesie möglichst körperlich demonstrieren, die Verluste möglichst „fleischig“ wieder auferstehen lassen. Nicht immer handelt es sich bei ihren Funden um eminent wichtiges Kulturgut; es können auch einmal „nur“ Seltsame Früchte (Strange Fruits) sein. Immer aber handelt es sich um Formen von politisch bewusster, kultureller Archäologie und das inständige Bemühen, mit diesen Werken eine visuelle Anthropologie Lateinamerikas zu installieren.\u003c\/p\u003e","brand":"Fotomuseum Winterthur","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54495314182477,"sku":"11000440","price":25.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/files\/301616_image_0001.jpg?v=1787148225"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0966\/1615\/3421\/collections\/299737_image_0001_e77f0b7d-4cf1-41f2-a972-c39caa391a28.jpg?v=1788787244","url":"https:\/\/shop.fotomuseum.ch\/collections\/exklusiv-im-shop-collection.oembed?page=2","provider":"Fotomuseum Winterthur","version":"1.0","type":"link"}