Ausstellung Fotomuseum Winterthur

CHF 14.00

Ausstellung Fotomuseum Winterthur

CHF 14.00
Der US-amerikanische Fotograf Paul Mpagi Sepuya (*1982) verbindet in seinen Porträt- und Studiofotografien sinnliche Nähe mit visueller Präzision. In intimen Begegnungen mit engen Freund_innen und über eine gemeinschaftliche Bildpraxis entstehen sorgfältig komponierte Fotografien, die seine queere und Schwarze Perspektive ins Zentrum rücken. Mithilfe von Spiegeln, Stoffen und Studioelementen schafft Sepuya ein lustvolles Spiel zwischen Sichtbarmachen und Verbergen: Körper und Blicke treten miteinander in Beziehung, werden gespiegelt, gebrochen und fragmentiert, vervielfacht und zu neuen Konfigurationen verwoben. Die häufig im Bild präsente Kamera lenkt den Blick zurück auf die Betrachtenden und verstrickt sie in die komplexe Dynamik von Sehen und Begehren, deren Bedingungen Sepuya fortwährend aushandelt und verschiebt.

Mit Paul Mpagi Sepuya – Im Blick des Begehrens zeigt das Fotomuseum Winterthur die erste Einzelausstellung des Künstlers in der Schweiz. Sie vereint frühe und neuere Werkserien sowie umfangreiches Ephemera-Material aus der privaten Sammlung des Künstlers. Die Ausstellungsräume gliedern sich entlang dreier Orte der fotografischen Produktion, die zentral sind für das Schaffen Sepuyas: Studio, Dark Room und Archiv. Die Ausstellung ist von Doris Gassert und Christopher A. Nixon kuratiert. 

PUBLIKATION
Die zweisprachige Publikation zur Ausstellung (D/E) entsteht in Zusammenarbeit mit dem Sprengel Museum Hannover und erscheint bei Spector Books. Mit Beiträgen von Kobena Mercer, Taous Dahmani, Leigh Raiford, Lily Cho, Ronald Rose-Antoinette und weiteren. Gestaltung: Good Enough (Berlin). Ab Mai im Museumsshop vor Ort und online erhältlich.

AUDIO WALK
Begleitend zur Ausstellung bietet ein Audio Walk persönliche Einblicke von Paul Mpagi Sepuya und seinen Freund_innen Darren Kinoshita und Katie Kline. Konzept und Gestaltung durch die Geräuschemacherin und Foley-Künstlerin Simone Nowicki. Sprecher_innen: Eva-Maria Felka und Chris M. Roth. Mit Textauszügen von Virginia Woolf, Orlando (London, 1928).

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